Tracey Thorn

Geboren in Brookmans Park im Hertfordshire hat Tracey Thorn seit Ende der 1970er Jahre eine Laufbahn entwickelt, die Pop, Folk, Indie-Rock und elektronische Musik miteinander verbindet. Zunächst trat sie mit den Marine Girls auf, einem minimalistischen Trio, das Anfang der 1980er Jahre aktiv war, in dem ihr Songwriting und ihr Gesang einen kargen, intimen Ton setzten, der auf Beach Party (1981) und Lazy Ways (1983) hörbar ist. Parallel veröffentlichte Thorn 1982 das Soloalbum A Distant Shore und gründete später mit Ben Watt das Duo Everything But the Girl, dessen Entwicklung von akustischem, jazzgefärbtem Pop hin zu stärker elektronischen und house-orientierten Formen führte. Außerhalb dieses Projekts verfolgte Thorn eine eigene Diskographie, geprägt von Out of the Woods (2007), Love and Its Opposite (2010), Tinsel and Lights (2012) und Record (2018), mit einer Schreibweise, die auf Alltagsdetails, sparsame Arrangements und eine unverwechselbar tiefe Stimme setzt. Tracey Thorn arbeitete zudem mit The Style Council, Working Week, The Go-Betweens, Massive Attack, Tiefschwarz, The Unbending Trees und John Grant zusammen und bewegte sich zwischen Lied, Downtempo und Dance Music, ohne ihre sehr direkte Herangehensweise an den Text aufzugeben. Die Rückkehr von Everything But the Girl mit Fuse im Jahr 2023 stellte Tracey Thorn erneut in einen Dialog zwischen reifer Popmusik und zeitgenössischer Elektronik.

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Ben Watt and Tracey Thorn
Konzert

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