Toya Delazy
Geboren als Latoya Nontokozo Buthelezi in eMahlabathini im KwaZulu‑Natal und zunächst in Durban aktiv, bevor sie sich in London niederließ, hat Toya Delazy seit Anfang der 2010er Jahre einen künstlerischen Weg an der Schnittstelle von Elektronik, Hip‑Hop, Pop, Jazz und Tanzmusik eingeschlagen. Als ausgebildete Pianistin trat sie nach Unterzeichnung bei Sony Music Africa im Jahr 2011 in Erscheinung und veröffentlichte 2012 das Album Due Drop, in dem Pop‑Refrains, elektronische Texturen und phrasing mit Soul‑ oder Rap‑Anklängen verschmelzen. Mit Ascension setzte sie 2014 nach, und nach ihrem Umzug ins Vereinigte Königreich erweiterte sie ihr Spektrum mit der Mixtape Jetlag (2017) und dem Album Uncommodified im selben Jahr, wobei sie verstärkt auf britischen elektronischen Bühnen präsent war und mit Produzenten wie Raf Riley, Joy Anonymous und Sinistarr zusammenarbeitete. Seit 2019 verwendet Toya Delazy den Begriff afrorave, um ein Songwriting zu beschreiben, das die Energie von Rave, Techno und Drum and Bass mit afrikanischen Rhythmen und zulu‑sprachigen Texten verbindet. Diese Ausrichtung tritt auf Afrorave Vol. 1, erschienen 2021, deutlicher zutage: Toya Delazy verdichtet ihre Musik zu einem direkteren, tanzbareren und perkussiveren Sound, ohne dabei die melodische vokale Basis und ihre sehr persönliche Annäherung an die Verbindung von Clubmusik und südafrikanischem Erbe aufzugeben.
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