Véronique Sanson

Geboren 1949 in Boulogne-Billancourt, gehört Véronique Sanson zur französischen Chansontradition als Sängerin, Songwriterin und Pianistin, die Pop, Rock und amerikanische Einflüsse verbindet. Nach Anfängen Ende der 1960er Jahre im Vokaltrio Les Roche Martin machte sie sich Anfang der 1970er Jahre als Solokünstlerin bemerkbar mit dem Album «Amoureuse» (1972), das bereits eine sehr persönliche Handschrift erkennen lässt, mit Schwerpunkt auf Gefühlsbeziehungen und Alltagsleben. Ihre Übersiedlung in die USA Mitte der 1970er Jahre und die Ehe mit Stephen Stills leiteten eine Phase ein, in der sie zwischen Frankreich und der Westküste arbeitete; geprägt von den Alben «Vancouver» (1976) und «Hollywood» (1977), in denen das französische Chanson pop-rockige Arrangements, markantere Rhythmen und Chorstimmen im kalifornischen Klangbild annahm. In den 1980er und 1990er Jahren setzte Véronique Sanson ihre regelmäßige Diskographie fort, unter anderem mit «Véronique Sanson» (1985) und «Sans regrets» (1992), und verfeinerte einen Stil, der auf Klavier, klassischen Liedstrukturen und Harmonien aus Jazz, Soul und Softrock basiert. Die Alben «Longue distance» (2004), «Plusieurs lunes» (2010) und «Dignes, dingues, donc…» (2016) führten diese Entwicklung fort, während sie auf der Bühne präsent blieb und Konzerte häufig um ihre großen Studioperioden herum gestaltete.

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