Van Morrison

Van Morrison wurde 1945 in Belfast, Nordirland, geboren und wuchs zwischen den Blues-, Gospel-, Jazz- und Country-Platten seines Vaters auf – ein Fundament, das sein Songwriting und seine Phrasierung nachhaltig prägte. Nach Anfängen in lokalen Showbands machte er Mitte der 1960er-Jahre als Leadstimme von Them auf sich aufmerksam, einer Rhythm-and-Blues-Band, mit der er unter anderem "Gloria" einspielte. Seine Solokarriere begann 1967 mit "Brown Eyed Girl", gefolgt von einer persönlicheren Wendung mit Astral Weeks (1968) und Moondance (1970), zwei Alben, die oft herangezogen werden, um Van Morrisons besonderes Gleichgewicht zwischen weißer Soulmusik, Folk, Blues, Jazz und keltischer Tradition zu veranschaulichen. Im Lauf der Jahrzehnte entwickelte sich sein Repertoire ohne deutliche Brüche weiter und vereint kurze Lieder, lange meditative Stücke und eine sehr freie Gesangsarbeit, genährt von R&B, Gospel und Improvisation. Van Morrison hat zudem mit The Chieftains auf Irish Heartbeat (1988) aufgenommen, mit John Lee Hooker, Georgie Fame und Joey DeFrancesco zusammengearbeitet und eine regelmäßige Konzerttätigkeit in Clubs, Konzerthallen und auf Festivals aufrechterhalten. Seine besonders umfangreiche Diskografie reicht von Saint Dominic's Preview (1972) bis zu Keep Me Singing (2016), Roll with the Punches (2017), Three Chords & the Truth (2019) und Moving On Skiffle (2023).

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