Usher

Geboren 1978 in Dallas als Usher Raymond IV, wuchs Usher zwischen Tennessee und Atlanta auf, wo sich seine Laufbahn in der amerikanischen R&B-Szene der 1990er Jahre formte. Seine Musik bewegt sich zwischen zeitgenössischem R&B, Pop, Soul und Hip-Hop, mit starkem Fokus auf Melodien, verzierten Gesangslinien und Produktionen, die von Midtempo-Stücken bis zu clubtauglichen Tracks reichen. Nach seinem Debütalbum Usher (1994) schärfte er seine Identität mit My Way (1997) und 8701 (2001), die seinen festen Platz im Mainstream-R&B festigten. Confessions, erschienen 2004, markierte einen Wendepunkt durch persönlichere Songtexte und das Gleichgewicht zwischen Balladen und rhythmusbetonten Stücken. Im Laufe der Jahre arbeitete Usher unter anderem mit Jermaine Dupri, Bryan‑Michael Cox, Lil Jon, will.i.am, Alicia Keys und David Guetta zusammen und erweiterte sein Repertoire hin zu Dance-Pop und elektronisch geprägten Formen, ohne seine Soul- und R&B-Basis aufzugeben. Seine weitere Diskografie umfasst Here I Stand (2008), Raymond v. Raymond (2010), Looking 4 Myself (2012), Hard II Love (2016) und Coming Home (2024). Parallel dazu entwickelte Usher eine Bühnenpräsenz, die von Choreografie geprägt ist und der Performance-Tradition des R&B entstammt.

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