Tim Bowness

Geboren in Warrington im County Cheshire hat Tim Bowness seit Anfang der 1980er-Jahre eine Laufbahn entwickelt, die sich zwischen Art Rock, Dream Pop, Ambient, Post-Rock und Progressive Rock bewegt. Sein zurückhaltender Gesang und sein Songwriting, das auf Stimmungen, Texturen und innere Erzählungen abzielt, prägen sein Schaffen. Mit No-Man, dem Projekt, das er 1987 zusammen mit Steven Wilson gründete, hat er einen dauerhaften Platz in der britischen Progressive- und Art-Pop-Szene erlangt; außerdem kollaborierte er unter anderem mit Richard Barbieri, Peter Chilvers, Giancarlo Erra, OSI, Alice und David Torn. Parallel zu diesen Projekten hat Bowness eine Solodiskografie aufgebaut, die mit My Hotel Year (2004) begann und sich fortsetzte mit Abandoned Dancehall Dreams (2014), Stupid Things That Mean the World (2015), Lost in the Ghost Light (2017), Flowers at the Scene (2019), Late Night Laments (2020), Butterfly Mind (2022) und Powder Dry (2024). Seine Arbeit entwickelte sich von atmosphärischer, melancholischer Popmusik hin zu deutlich progressiveren Formen, ohne die Vorliebe für sparsame Arrangements, dezente Kontraste und kontemplative Formate zu verlieren. Bowness ist außerdem in Formationen wie Henry Fool, Memories of Machines, Slow Electric sowie im Duo mit Peter Chilvers aktiv.

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