Turzi
Um Romain Turzi in Versailles formiert, entwickelt Turzi seit Mitte der 2000er Jahre ein Repertoire an der Schnittstelle von Krautrock, psychedelischem Rock, Electronica und einem electro-rock mit repetitiven Rhythmen, oft auf hypnotischen Motiven und dunklen Texturen aufgebaut. Das Projekt erschien beim Label Record Makers, zunächst mit der EP Made Under Authority (2006), dann mit drei Studioalben mit alphabetischen Titeln: A (2007), B (2009) und C (2015). Turzi variiert seine Formel zwischen spannungsgeladenen Instrumentals, melodischeren Stücken und gelegentlichen Anleihen bei anderen rhythmischen Traditionen, wobei er eine filmische und motorische Ästhetik bewahrt. Auf B holt Turzi unter anderem Bobby Gillespie für 'Baltimore' und Brigitte Fontaine für 'Bamako' ins Boot – zwei Kollaborationen, die den Rahmen der Gruppe erweitern, ohne ihre Ausrichtung zu verändern. Parallel veröffentlichte Romain Turzi unter dem Namen Turzi Electronique Expérience 2011 das Album Education, das stärker in der elektronischen Musik verwurzelt ist. Turzi arbeitete auch für das Bildmedium, mit Projekten zu Metropolis (2007) und Nosferatu (2012) sowie Filmmusiken, was die erzählerische und atmosphärische Dimension seiner Arbeit in den französischen Rock- und Elektronikszene beleuchtet.
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