The Watch
The Watch wurde Ende der 1990er Jahre in Mailand, Italien, gegründet und führt das Projekt The Night Watch von Simone Rossetti fort. Simone Rossetti, Songwriter, Sänger und Flötist, bildet nach wie vor den konstanten Kern der Band. Nach dem Album Twilight, das 1997 unter dem ursprünglichen Namen erschien, erfolgte eine Umstrukturierung der Besetzung und die endgültige Namensänderung zu The Watch. Die Band orientierte ihre Identität stark am Progressive Rock der Peter-Gabriel-Phase von Genesis, sowohl im Stimmklang Rossettis als auch im Songwriting. The Watch entwickelte ein Repertoire aus langen, stimmungsvollen Stücken, detaillierten instrumentalen Passagen, Flötenparts und retro klingenden Keyboards; die Texte sind überwiegend auf Englisch. In den 2000er Jahren veröffentlichte die Gruppe mehrere Studioalben wie Ghost (2001), Vacuum (2004) und Primitive (2007) sowie später Planet Earth ? (2010), Timeless (2011), Tracks from the Alps (2014), Seven (2017) und The Art of Bleeding (2021), die diesen Zugang zum symphonischen Rock der 1970er Jahre bestätigen. Auf der Bühne bewegt sich The Watch vornehmlich im europäischen Netzwerk des Progressive Rock, zwischen spezialisierten Clubs und Festivals, und integriert regelmäßig Genesis-Cover in die Konzerte neben eigenen Kompositionen, während die Besetzung um Simone Rossetti variabel bleibt.
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