Tori Amos

Geboren 1963 in Newton, North Carolina und aufgewachsen in Maryland, entwickelte Tori Amos früh eine Laufbahn als klassische Pianistin, bevor sie sich dem Songwriting zuwandte. Nach einer ersten Erfahrung mit dem Rockprojekt Y Kant Tori Read, das 1988 ein Album veröffentlichte, startete sie Anfang der 1990er Jahre ihre Solokarriere mit Little Earthquakes (1992), geprägt von einem Fokus auf Stimme, Klavier und alternativen Rock‑Arrangements, gefolgt von Under the Pink (1994) und Boys for Pele (1996), die ihr Spektrum um religiöse, mythologische und intime Bezüge erweiterten. Zwischen den USA und Großbritannien ansässig, legte sie anschließend From the Choirgirl Hotel (1998), To Venus and Back (1999) und Scarlet’s Walk (2002) vor, in denen vermehrt elektronische, Folk‑ und Pop‑Elemente erscheinen. Ihr Songwriting verbindet Liedstrukturen, das Erbe der seriösen Musik und atmosphärische Register zu einer Ästhetik, die oft mit Baroque Pop und Art Rock verglichen wird. Tori Amos arbeitete auch im Orchesterformat (Night of Hunters, 2011; Gold Dust, 2012) und schrieb die Musik für das Musical The Light Princess, das 2013 in London uraufgeführt wurde, während sie ihre Studioaufnahmen bis Ocean to Ocean (2021) fortsetzte und live vor allem als Solopianistin oder in kleinen Besetzungen auftrat.

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