The Seeds
Gegründet in Los Angeles 1965 um Sky Saxon, Jan Savage, Daryl Hooper und Rick Andridge begann The Seeds als roher, spannungsgeladener Garagenrock, bevor die Band ihren Ansatz in Richtung psychedelischen Rock und Acid Rock erweiterte. Der Sound von The Seeds basierte auf einfachen Riffs, einer sehr präsenten Orgel und Saxons trockener, fast beschwörender Stimme sowie einer direkten Energie, die ihre frühen Aufnahmen prägte. Nach der Single „Can't Seem to Make You Mine“ gelang 1966 der landesweite Durchbruch mit „Pushin' Too Hard“, gefolgt von „Mr. Farmer“ und „A Thousand Shadows“. 1966 erschienen The Seeds und A Web of Sound, 1967 dann Future, ein album mit stärker psychedelischem Einschlag und größeren Arrangements. 1967 veröffentlichten sie außerdem A Full Spoon of Seedy Blues unter dem Namen The Sky Saxon Blues Band, und 1968 folgte Raw & Alive: The Seeds in Concert at Merlin’s Music Box. Ende der 1960er Jahre trat die Band als Sky Saxon and the Seeds auf und veränderte teilweise ihre Besetzung. The Seeds formierten sich 1989 kurz wieder und gingen ab 2003 erneut mit Sky Saxon auf Tour; es folgten Red Planet (2004) und Back to the Garden (2008). Seit 2017 belebt Daryl Hooper The Seeds mit einer neuen Besetzung.