The Real Thing

The Real Thing, geboren in Liverpool Anfang der 1970er Jahre, entwickelte eine britische Soul, die von R&B, Disco und nach und nach von Brit-Funk geprägt wurde. Ursprünglich als Vokalquartett um Chris Amoo, Dave Smith, Kenny Davis und Ray Lake gegründet, fand die Band mit dem Einstieg von Eddie Amoo im Jahr 1975 ihre dauerhafteste Besetzung. Nach mehreren Singles bei EMI ohne nennenswerten Durchbruch begann eine neue Phase mit der Zusammenarbeit mit David Essex und dem Wechsel zum Label Pye, was zu Songs wie You to Me Are Everything, Can’t Get By Without You und Can You Feel the Force? führte – aufgebaut auf engen Harmonien, poppigen Refrains und tanzorientierter Rhythmik, ohne die Soul-Wurzeln zu verlassen. Zur Studio-Discographie gehören Real Thing (1976), 4 from 8 (1977), Step into Our World (auch als Can You Feel the Force wiederveröffentlicht) (1978), Saints or Sinners? (1980) und A Brand New Day (2022). Ab den 1980er Jahren trat The Real Thing zudem in Form mehrerer Remixes ihres Repertoires wieder hervor, und ihr Werdegang wurde im Dokumentarfilm Everything - The Real Thing Story (2020) nachgezeichnet. Heute wird The Real Thing weiterhin von Chris Amoo und Dave Smith getragen.

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