The Pandoras

The Pandoras wurden in Chino, Kalifornien, gegründet und rasch an die Szene von Los Angeles angebunden. Die Band formierte sich 1982 um Paula Pierce, Sängerin, Gitarristin und Hauptsongschreiberin. Das weibliche Quartett begann im Revival des Garage-Rock der 1960er, das in Hollywood mit dem Paisley Underground verschmolz, mit einem Sound aus Garage, Punk, Orgel, nervösen Gitarren und kurzen Refrains. Nach der EP I’m Here I’m Gone (1983) erschien 1984 das Album It’s About Time; danach wechselte die Besetzung und die Ästhetik entwickelte sich in eine direktere, härtere Richtung. Stop Pretending (1986) markiert diesen Übergang, fortgesetzt durch die Mini-LP Rock Hard (1988), in der sich The Pandoras einem rauen Hardrock annäherten, ohne ihre Garage-Punk-Wurzeln aufzugeben. Die Band spielte zahlreiche US-Clubs, tourte mit den Fuzztones und stand mit Acts aus Punk und Independent Rock auf der Bühne. Zu den ehemaligen Mitgliedern zählen unter anderem Melanie Vammen und Kim Shattuck, die später The Muffs gründeten. Ein bei Elektra geplantes Album, Come Inside, blieb unveröffentlicht, bevor das Livealbum Live Nymphomania 1989 erschien. Die ursprüngliche Geschichte der Band endete 1991 mit dem Tod von Paula Pierce; der Name tauchte jedoch bei späteren Reunionen wieder auf, etwa dem EP Hey It’s The Pandoras (2018).

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Mai 11