Benjamin Clementine
Geboren 1988 in London und aufgewachsen in Edmonton in einer Familie ghanaischer Herkunft, hat Benjamin Clementine sich autodidaktisch eine Musik erarbeitet, in der Klavier, Poesie, Lied, Soul, experimenteller Pop und Einflüsse der französischen klassischen Musik zusammenfließen. Ende seiner Jugend zog er nach Paris und verbrachte dort mehrere Jahre damit, in der Metro, in Bars und Hotels rund um die Place de Clichy und Montmartre zu spielen — eine entscheidende Phase für sein Verhältnis zur Bühne und zum Schreiben. Seine Laufbahn nahm Anfang der 2010er Jahre Gestalt an mit den EPs Cornerstone (2013) und Glorious You (2014) sowie dem Album At Least for Now (2015), gefolgt von I Tell a Fly (2017) und And I Have Been (2022). Clementine entwickelte einen präzisen Stil, getragen von einer Tenorstimme, oft klavierzentrierten Kompositionen und Texten, die zwischen Gesang, gesprochenem Wort und freieren melodischen Linien wechseln, mit Arrangements von reduzierter Form bis hin zu theatralischeren Orchestrierungen. Zunächst auf französischen Bühnen entdeckt und später auf europäischen Festivals präsent, hat er zudem mit Charles Aznavour zusammengearbeitet und ist auf dem Gorillaz-Titel „Hallelujah Money“ zu hören.
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