Timo Maas

Geboren 1969 in Bückeburg in Westdeutschland, tauchte Timo Maas Anfang der 1990er Jahre in der deutschen Rave-Szene auf, nachdem er zunächst als DJ auf lokalen Partys und in Clubs tätig gewesen war. Seine Arbeit bewegt sich zwischen House, Techno, Progressive House, Breakbeat und Anklängen von UK Garage, mit einem cluborientierten Ansatz, präzisen Grooves und einer oft eher düsteren als melodischen Spannung. Nach mehreren frühen Maxis Mitte der 1990er Jahre gewann Timo Maas sowohl unter seinem eigenen Namen als auch unter dem Alias Orinoko an Sichtbarkeit, bevor 1999 ein Wendepunkt folgte: sein Remix von „Dooms Night“ von Azzido Da Bass, gemeinsam mit Martin Buttrich. Es folgten die Compilations und DJ-Mixes Music for the Maases (2000) und Connected (2001) sowie drei Studioalben: Loud (2002), Pictures (2005) und Lifer (2013). Zu seinem Werdegang gehört außerdem umfangreiches Remix‑Schaffen für Depeche Mode, Tori Amos, Muse, Placebo, Madonna und Moby sowie eine regelmäßige Präsenz auf den Clubbühnen in Hamburg, London, New York und Ibiza, nicht zuletzt eine lange Residency im DC10. Ab Ende der 2000er Jahre gründete Timo Maas das Label Rockets & Ponies und ging neue Kooperationen mit Santos und später James Teej ein, in einer eher minimalen, psychedelischen House‑ und Techno‑Ästhetik; ihr Rework von Paul McCartneys „Nineteen Hundred and Eighty-Five“ wurde 2016 für einen Grammy nominiert.

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Mai 16
Jan. 24, 2014