The Hidden Cameras

Gegründet 2001 in Toronto um Sänger und Autor Joel Gibb, arbeitet The Hidden Cameras als ein Kollektiv mit wechselnder Besetzung und hat im Laufe der Jahre Musikerinnen und Musiker wie Laura Barrett, Maggie MacDonald oder Michael Peter Olsen eingebunden. Das Projekt bewegt sich zwischen Indiepop, Indierock, Baroque Pop und choralem Folk und trägt eine ausgeprägte queere Ästhetik, die Gibb einmal als „gay church folk“ zusammenfasste. Von Beginn an trat The Hidden Cameras in sehr unterschiedlichen Kontexten auf – von Galerien über Kirchen bis hin zu Parks und ungewöhnlichen Orten – und entwickelte eine auf der Bühne breite, oft durch Chöre und Streicher ergänzte Form. Nach Ecce Homo (2001) erschienen The Smell of Our Own (2003), Mississauga Goddam (2004), Awoo (2006) und Origin:Orphan (2009), bei dem das poporientierte Songwriting dichtere Arrangements und dunklere Stimmungen annahm. Age folgte 2014, Home on Native Land 2016, aufgenommen über einen längeren Zeitraum mit Gästen wie Feist, Rufus Wainwright und Neil Tennant. Mit Bronto (2025) setzt The Hidden Cameras seinen Weg fort, wobei Melodien, Gesangsharmonien und die Spannung zwischen poppiger Leichtigkeit und schärferen Themen weiterhin im Mittelpunkt stehen.

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