Thomas Dolby

Geboren 1958 in London als Thomas Morgan Robertson, machte sich Thomas Dolby Anfang der 1980er Jahre in der britischen New Wave einen Namen mit einer Pop-Schreibweise, die von Synth-Pop, Funk, Ambient und häufig filmischen Arrangements geprägt ist. Nach einer Station bei Camera Club mit Bruce Woolley begleitete Dolby Lene Lovich als Keyboarder, schrieb für sie den Titel „New Toy“ und arbeitete parallel als Sessionmusiker und Produzent. Seine Solokarriere begann mit The Golden Age of Wireless (1982), gefolgt von The Flat Earth (1984), in dem seine elektronische Herangehensweise mit Soul, Jazz und einer anspruchsvolleren Popästhetik verschmilzt; zu dieser Phase zählen auch die Stücke „She Blinded Me with Science“ und „Hyperactive!“. Dolby weitet sein Spektrum mit Aliens Ate My Buick (1988) aus, das deutlich funkbetonter ist, und mit Astronauts & Heretics (1992), das amerikanische, Roots- und akustische Einflüsse integriert. Parallel arbeitete er mit Künstlern wie Prefab Sprout, Joni Mitchell und David Bowie, komponierte für Film und Videospiel und zog sich in den 1990er Jahren teilweise von der Musikszene zurück, um Projekte im Bereich digitale Audio zu entwickeln. Mit A Map of the Floating City (2011) kehrte er auf Tonträger zurück; das Album setzt seine Vorliebe für klangliche Erzählungen, wechselnde Stimmungen und hybride Popformen fort.

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