The Felice Brothers
The Felice Brothers stammen aus der Umgebung von Palenville in den Catskills nördlich des Bundesstaates New York und formierten sich Mitte der 2000er Jahre um die Brüder Ian, James und Simone Felice. Bekannt wurden sie durch Auftritte in den U-Bahn-Stationen Manhattans, vor allem rund um die 42nd Street und Union Square. Ihre Musik verbindet Folkrock, Countryrock, Americana und Rootsrock mit einem bewusst rauen Klangbild, präsenten Keyboards und Akkordeons und einem Songwriting, das ebenso von traditionellen Balladen wie vom amerikanischen Rock inspiriert ist. Zunächst veröffentlichten The Felice Brothers 2006 Through These Reins and Gone, 2007 Tonight at the Arizona, 2008 ein selbstbetiteltes Album und 2009 Yonder Is the Clock. Nach dem Ausstieg von Simone Felice im selben Jahr setzten Ian und James Felice die Band fort und erweiterten gelegentlich ihr Spektrum, etwa auf Celebration, Florida (2011), das offener für rockigere und erzählerische Formen war und weniger strikt dem Folk verpflichtet blieb. Im Laufe der Jahre spielten sie auf Festivals wie dem Newport Folk Festival und Bonnaroo, bei Levon Helms Midnight Ramble, gingen mit Bright Eyes und Conor Oberst auf Tour und veröffentlichten weiterhin regelmäßig: Favorite Waitress (2014), Life in the Dark (2016), Undress (2019), From Dreams to Dust (2021), Asylum on the Hill (2023) und Valley of Abandoned Songs (2024).