The Dream Syndicate

Gegründet in Los Angeles zu Beginn der 1980er Jahre rund um Steve Wynn, Kendra Smith, Karl Precoda und Dennis Duck, gehört The Dream Syndicate der Paisley Underground-Szene an, entwickelte jedoch einen stärker spannungsgeladenen Ansatz als bloß Retro, zwischen Alternative Rock, Post-Punk, Neo-Psychedelia und hell-dunkel gehaltenen Gitarren, die dem Velvet Underground, Neil Young und Television entlehnt sind. Die Band fiel von Anfang an durch langgezogene Stücke, Vorliebe für Improvisation und eine Schreibweise auf, die Melodie, Nervosität und Sättigung mischt, dokumentiert auf der EP The Dream Syndicate (1982) und anschließend auf dem Album The Days of Wine and Roses im selben Jahr. Nach dem Weggang von Kendra Smith, ersetzt durch David Provost, setzte The Dream Syndicate mit Medicine Show 1984 fort, danach änderten sie erneut die Konstellation um Wynn, Dennis Duck, Mark Walton und Paul B. Cutler für Out of the Grey (1986) und Ghost Stories (1988), bevor sie sich 1989 trennten. 2012 wiedervereint mit Steve Wynn, Dennis Duck, Mark Walton und Jason Victor, nimmt The Dream Syndicate wieder regelmäßig Live-Aktivitäten auf und bringt seine Diskografie mit How Did I Find Myself Here? (2017), These Times (2019), The Universe Inside (2020) und Ultraviolet Battle Hymns and True Confessions (2022) wieder in Gang, in einer Richtung, die weiterhin auf gespannte Gitarren, psychedelische Atmosphären und eine Form von breitem, direktem Stadt-Rock basiert.

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Feb. 4