The Waterboys

Von Beginn an getragen vom schottischen Sänger und Songwriter Mike Scott, gründeten sich The Waterboys 1983 in London und entwickelten zunächst einen weiten, melodischen Rocksound, der von der britischen Alternativszene der frühen 1980er Jahre geprägt war. Die ersten Alben The Waterboys (1983), A Pagan Place (1984) und This Is the Sea (1985) etablierten die Band mit einem oft als kraftvoll und offen beschriebenen Klang, in dem E-Gitarren und Keyboards auf Texte mit spiritueller und poetischer Dimension trafen. Ende der 1980er Jahre, nach dem Eintritt des Geigers Steve Wickham und der Verankerung in Irland, neigten The Waterboys zunehmend zu einem Folk-Rock mit starken keltischen Einflüssen, wie u. a. Fisherman’s Blues (1988) und Room to Roam (1990) zeigen, die akustische Lieder, irische Traditionen und ländlichen Blues verbinden. Im Laufe der Jahrzehnte blieb die Besetzung um Mike Scott flexibel, mit wechselnden Mitgliedern und einer Rückkehr zu elektrischer Rockmusik, intimem Folk und souligeren Balladen auf Alben wie Dream Harder (1993), A Rock in the Weary Land (2000) und Universal Hall (2003). The Waterboys setzten ihre Erforschung eines Songwritings, das Rock, Folk und Literatur vereint, fort — besonders mit An Appointment with Mr Yeats (2011) — und veröffentlichten anschließend Modern Blues (2015), Out of All This Blue (2017), Where the Action Is (2019), Good Luck, Seeker (2020) und All Souls Hill (2022), während sie regelmäßig in Großbritannien, Europa und Nordamerika auftraten.

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Nov. 17, 2025