The Church

Gegründet 1980 in Sydney, ordnete sich The Church zunächst dem australischen Post-Punk- und New-Wave-Umfeld zu, bevor die Band einen atmosphärischen Rock entwickelte, der Neo-Psychedelia, Jangle Pop und Dream Pop verbindet. Um den Bassisten und Sänger Steve Kilbey formierte sich die Gruppe als Gitarrenquartett mit wechselnder Besetzung; ihre Kohärenz beruht auf markanten Melodielinien, klaren, hallreichen Gitarren und einer Vorliebe für langsame, hypnotische Klanglandschaften. The Church trat Anfang der 1980er Jahre mit dem Album „Of Skins and Heart“ (1981) in der australischen Independent-Szene hervor und weitete sein Songwriting auf „The Blurred Crusade“ (1982) und „Heyday“ (1985) aus. Die Aufnahme von „Starfish“ (1988) in den USA brachte der Band eine internationale Tour-Rotation ein; seither setzte sie ihre Studioarbeit fort und legte dabei großen Wert auf klangliche Texturen und sorgfältige Arrangements. Die 1990er Jahre brachten eine expansivere, experimentellere Ausrichtung mit „Priest=Aura“ (1992) und „Sometime Anywhere“ (1994), bevor in den 2000ern wieder kompaktere Formate dominierten, etwa mit „Untitled #23“ (2009). Bis heute ist The Church aktiv: im 21. Jahrhundert veröffentlichte die Band beständig Alben wie „Further/Deeper“ (2014), „Man Woman Life Death Infinity“ (2017) und „The Hypnogogue“ (2023) und hält weiterhin Präsenz auf Rock‑ und Psychedelic‑Bühnen in Australien, Europa und Nordamerika.

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