The BossHoss
Gegründet 2004 in Berlin rund um Alec Völkel und Sascha Vollmer, entwickelt The BossHoss eine Mischung aus Country-Rock, Rock’n’Roll und punkigen Einflüssen, getragen von einer urban-western-Ästhetik. Erste Aufmerksamkeit in Deutschland erzielte die Band mit Country‑Umarbeitungen von Pop‑ und Hip‑Hop‑Titeln, ein Ansatz, der das Debütalbum „Internashville Urban Hymns“ (2005) prägte, gefolgt von „Rodeo Radio“ (2006). Ab „Stallion Battalion“ (2007) und „Do or Die“ (2009) setzte die Band verstärkt auf eigene Kompositionen, behielt dabei aber eingängige Refrains, rhythmische Gitarren und rockabilly‑Akzente bei. „Low Voltage“ (2010) präsentierte reduzierte Versionen vorhandener Stücke, während „Liberty of Action“ (2011) und „Flames of Fame“ (2013) The BossHoss als Live‑Act etablierten, der stark auf europäische Rock‑ und Country‑Festivals ausgerichtet ist. Mit „Dos Bros“ (2015) und „Black Is Beautiful“ (2018) öffnete sich ihr Sound mehr für Pop und aufwändigere Arrangements; „Electric Horsemen“ (2023) führt die Verbindung von zeitgenössischem Country und elektrischem Rock fort. Parallel zu ihren Tourneen erhöhte die Band ihre Sichtbarkeit in den deutschen Medien, nicht zuletzt durch regelmäßige Auftritte der Mitglieder in musikalischen Fernsehsendungen.