The Slow Show

Gegründet in Manchester im Jahr 2010 um Rob Goodwin und den Keyboarder Frederik’t Kindt herum, hat sich The Slow Show als Indie‑Rock‑Quartett mit zurückgenommener Schreibweise etabliert, zwischen langsamen Balladen, dezenten orchestralen Spannungsbögen und melancholischen Stimmungen. Rob Goodwins tiefe Stimme, oft im Zentrum schlichter Arrangements, in denen Gitarre, Klavier und Schlagzeug aufeinandertreffen, verleiht The Slow Show einen sofort erkennbaren Klang an der Schnittstelle von Independent‑Rock, Kammerpop und nächtlichem Folk. Die Band wurde zunächst auf der britischen Szene wahrgenommen, unter anderem als Vorgruppe von Elbow, bevor sie ihr Wirken auf den europäischen Raum ausweitete. Die Studio‑Diskografie beginnt mit White Water (2015), gefolgt von Dream Darling (2016), Lust and Learn (2019), Still Life (2022) und Subtle Love (2023). Im Verlauf dieser Alben hat The Slow Show sein Format weiterentwickelt, ohne die minimalistische und kontemplative Ästhetik aufzugeben, getragen von bedächtigen Tempi und einer Songschreibweise, die auf zurückgehaltene Emotion setzt. Zwischen Manchester und Deutschland, wohin Rob Goodwin gezogen ist, setzt The Slow Show seinen Weg in einer langsamen, eleganten und reduzierten alternativen Popform fort.

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vom Okt. 12, 2016 bis Okt. 14, 2016