The Lovin' Spoonful

Entstanden im Herzen der Folk-Szene von Greenwich Village in New York Mitte der 1960er Jahre, bewegt sich The Lovin’ Spoonful an der Schnittstelle von Folk, Pop und Rock, mit einer ausgeprägten Vorliebe für Jugband-Klänge und einem Songwriting, das auf kurze, melodische Stücke setzt. Gegründet um John Sebastian, Zal Yanovsky, Steve Boone und Joe Butler, setzte sich die Gruppe 1965 mit dem Album Do You Believe in Magic auf der amerikanischen Folk-Rock-Landkarte durch und legte 1966 mit Daydream nach, was eine Ausrichtung auf leichte, rhythmische Popmusik bestätigte. Im selben Jahr erweiterte Hums of the Lovin’ Spoonful das Spektrum – zwischen Balladen, Country-Anklängen und energischerem Rock – bevor Everything Playing (1967) eine Übergangsphase einläutete, unter anderem nach dem Ersatz von Zal Yanovsky durch Jerry Yester. The Lovin’ Spoonful bleibt mit der New Yorker Szene der Sixties und einer frühen, maßvollen Welle des Psychedelic Rock verbunden, behält dabei jedoch ein festes Folk-Fundament. Nach dem Ausstieg von John Sebastian Ende der 1960er Jahre und der Veröffentlichung von Revelation: Revolution ’69 nahm die Aktivität der Band ab; es folgten gelegentliche Wiedervereinigungen mit Fokus auf Live-Auftritte, die das Repertoire von The Lovin’ Spoonful über die Jahrzehnte hinweg lebendig hielten.

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März 7