Suzi Quatro
Geboren 1950 in Detroit, wuchs Suzi Quatro in einer Musikerfamilie auf und lernte bereits früh Bass und Gesang — zunächst in der Frauenband The Pleasure Seekers mit ihren Schwestern und anschließend in Cradle — auf der lokalen Rockszene Ende der 1960er Jahre. Vom Produzenten Mickie Most entdeckt, zog Suzi Quatro 1971 nach London und unterschrieb bei Rak Records, wodurch sie sich in die damals dominierende Glam‑Rock‑Szene Großbritanniens einfügte. In regelmäßiger Zusammenarbeit mit den Songwritern Nicky Chinn und Mike Chapman nahm sie eine Reihe rockiger Singles mit prägnanten Riffs und eingängigen Pop‑Refrains auf, darunter Can the Can (1973), gefolgt von 48 Crash und Devil Gate Drive, die Suzi Quatro in der europäischen Rocklandschaft verankerten. Ihr Debütalbum Suzi Quatro erschien 1973, gefolgt von Quatro (1974) und Your Mamma Won’t Like Me (1975), die einen Stil zwischen Hardrock, Boogie und melodischerem Poprock zeigten. Ende der 1970er Jahre näherte sie sich einem weicheren Rock‑ und Country‑Pop‑Sound an, etwa mit If You Knew Suzi… (1978), das insbesondere durch das Duett Stumblin’ In mit Chris Norman getragen wurde. Parallel dazu trat Suzi Quatro in der amerikanischen Fernsehserie Happy Days als Leather Tuscadero auf, wodurch ihre Sichtbarkeit über den reinen Musikbereich hinaus wuchs. Langfristig auf Bühne und im Studio aktiv, wechselt sie zwischen Solo‑projekten, zeitgemäßeren Pop‑Rock‑Formaten und Kooperationen — zuletzt dem gemeinsamen Album Face to Face mit KT Tunstall (2023) — und bewahrt dabei das rockige Fundament, das ihre gesamte Laufbahn prägt.