Superchunk

Gegründet 1989 in Chapel Hill, North Carolina, etablierte sich Superchunk in der amerikanischen Indie-Rock-Szene mit einem knappen, schnellen und melodischen Sound, der zwischen Punkrock, Alternative Rock, Noise Pop und einer lo-fi-DIY-Ästhetik angesiedelt ist. Das Kerntrio Mac McCaughan, Laura Ballance und Jim Wilbur begann mit der Single „Slack Motherfucker“ und veröffentlichte danach die Alben „Superchunk“ (1990) und „No Pocky for Kitty“ (1991). In den 1990er Jahren folgten weitere prägende Platten wie „On the Mouth“ (1993), „Foolish“ (1994), „Here’s Where the Strings Come In“ (1995), „Indoor Living“ (1997) und „Come Pick Me Up“ (1999). Parallel dazu gründeten McCaughan und Ballance das Label Merge Records, zunächst um eigene Veröffentlichungen und die befreundeter Bands zu unterstützen. Nach „Here’s to Shutting Up“ (2001) drosselte Superchunk die Aktivitäten, kehrte aber mit „Majesty Shredding“ (2010) zurück, gefolgt von „I Hate Music“ (2013), „What a Time to Be Alive“ (2018), „Wild Loneliness“ (2022) und „Songs in the Key of Yikes“ (2025). Lange Zeit wurde die Band vom Schlagzeuger Jon Wurster begleitet; sie trat gleichermaßen in Indie-Clubs und auf Festivals wie Lollapalooza, Coachella und All Tomorrow’s Parties auf. Seit 2023 sitzt Laura King am Schlagzeug, während Laura Ballance, die seit 2013 nicht mehr auf Tour ist, weiterhin Mitglied der Band bleibt.

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Nov. 8, 2023
Mai 31, 2018