The Jesus and Mary Chain
The Jesus and Mary Chain entstand in East Kilbride, Schottland, im Umfeld der Brüder Jim und William Reid und formierte sich 1983 mit einem straffen, melodischen Songwriting, das Noise-Pop, Alternative Rock, Post-Punk und raue Verzerrung vereint — eine Ästhetik, die teilweise die Shoegaze-Bewegung vorwegnahm. Die Band erregte schnell Aufsehen durch die Single „Upside Down“ (1984) und das Album „Psychocandy“ (1985), in dem streng strukturierte Popsongs neben einer Mauer verzerrter Gitarren bestehen. Nach den Anfängen mit Bobby Gillespie am Schlagzeug gestaltete sich The Jesus and Mary Chain um einen stabilen Kern — die Brüder Reid — während sich die übrige Besetzung im Laufe von Tourneen und Aufnahmen häufig änderte. „Darklands“ (1987) verfeinerte die Herangehensweise mit einem kargeren, melancholischeren Klang; „Automatic“ (1989), „Honey’s Dead“ (1992) und „Stoned & Dethroned“ (1994) weiteten das Spektrum aus, mit elektrischer Spannung, langsameren Tempi und akustischen Einsprengseln, darunter eine Zusammenarbeit mit Hope Sandoval. Nach „Munki“ (1998) löste sich die Band 1999 auf, um 2007 wieder zusammenzukommen. Mit „Damage and Joy“ (2017) und „Glasgow Eyes“ (2024) kehrte sie ins Studio zurück und bestätigte die Kontinuität eines Sounds, in dem die Rauheit der Gitarren mit einer ausgeprägten Vorliebe für direkte Melodien verbunden bleibt.
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- Mi., August 19
- Utilita Arena Birmingham
- The Jesus and Mary Chain, Hollywood Vampires
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