Styx
In den frühen 1970er-Jahren in Chicago gegründet, etablierte sich Styx in der US-Rockszene, indem die Band Progressive Rock, Hard Rock und Poprock mit ausgeprägten theatralischen Einflüssen verband. Im Zentrum standen Keyboarder und Sänger Dennis DeYoung, die Gitarristen James Young und Tommy Shaw sowie die Brüder Chuck und John Panozzo, die den Sound von Styx mit sorgfältig ausgearbeiteten Gesangsharmonien, melodischen Keyboards und Gitarren prägten, die häufig auf Arena-Rock ausgerichtet waren. Nach frühen, deutlich progressiv geprägten Alben wie “Styx” (1972), “Styx II” (1973) und “Equinox” (1975) wandte sich Styx einem zugänglicheren Ansatz zu: “The Grand Illusion” (1977), “Pieces of Eight” (1978) und “Cornerstone” (1979), auf denen Rocktitel und Balladen nebeneinanderstehen. Die 1980er-Jahre brachten erzählerisch konzipierte Werke wie “Paradise Theatre” (1981) und “Kilroy Was Here” (1983), gefolgt von einer Phase unregelmäßigerer Aktivität und schließlich einer langfristigen Rückkehr ins Studio, dokumentiert durch “Brave New World” (1999), “The Mission” (2017) und “Crash of the Crown” (2021). Nach wie vor auf nordamerikanischen und internationalen Bühnen aktiv, bewegt sich Styx heute vor allem im Classic-Rock-Segment und wechselt zwischen neuen Veröffentlichungen und Tourneen, die sich auf das historische Repertoire konzentrieren.