Steve Earle
Geboren 1955 in San Antonio, Texas, steht Steve Earle in der Tradition amerikanischer Country- und Folk-Songwriter, integriert dabei aber auch Rock- und Bluegrass-Elemente. In den 1970er-Jahren ließ er sich in Nashville nieder und begann als Songwriter für die Country-Szene, bevor er 1986 mit dem Album Guitar Town seine Solokarriere startete und sich zwischen modernem Honky-Tonk und Roots-Rock etablierte. Ende der 1980er-Jahre – mit Exit 0 (1987) und Copperhead Road (1988) – entwickelte er einen elektrischer geprägten Sound, geprägt von narrativen Schilderungen des Landlebens, von Veteranen und gesellschaftlichen Rändern. Nach einer Rückzugsphase infolge persönlicher und rechtlicher Probleme kehrte Earle Mitte der 1990er mit Train a Comin’ (1995) zurück, gefolgt von I Feel Alright (1996) und El Corazón (1997), in denen eine akustischere und introspektivere Schreibweise deutlich wird. Regelmäßig begleitet von seiner Band The Dukes, erkundete er außerdem Bluegrass mit dem Del McCoury Band-Album The Mountain (1999) und griff in Alben wie Jerusalem (2002) und The Revolution Starts… Now (2004) deutlich politischere Themen auf. Später in New York ansässig, wechselte er zwischen Folk-, Rock- und Blues-Projekten, ehrte seine Einflüsse auf Townes (2009) und Jerry Jeff (2022) und blieb als Songwriter, gelegentlicher Schauspieler und Kolumnist aktiv, wobei er eine engagierte und erzählerische Herangehensweise an die amerikanische Musik beibehielt.
kommende Veranstaltungen 13
Mariposa Folk Festival
- So., Juli 5
- Tudhope Park.
- Steve Earle, St. Paul & The Broken Bones, Dan Mangan, Loviet
Ottawa Bluesfest
- Fr., Juli 10
- LeBreton Flats
- Limp Bizkit, Cypress Hill, Steve Earle, Marc Rebillet