Osees
Osees entstand Ende der 1990er in San Francisco um John Dwyer herum als lo-fi-Soloprojekt, bevor die Gruppe sich im Laufe zahlreicher Namenswechsel — OCS, Thee Oh Sees, Oh Sees und schließlich Osees — in Los Angeles niederließ. Die Entwicklung von Osees reicht von anfänglich lärmigem, akustischem Folk zu einem dichteren Rocksound, der Garage-Rock, Psychedelik, Punk und experimentelle Elemente verbindet, zunehmend mit repetitiven, von Krautrock inspirierten Motiven. Der Wechsel zu einer stabileren Besetzung in den 2000er-Jahren, unter anderem mit Brigid Dawson, Petey Dammit und Mike Shoun, begleitete die Wende mit The Master's Bedroom Is Worth Spending a Night In (2008) und die folgenden Veröffentlichungen Carrion Crawler/The Dream (2011) und Floating Coffin (2013). Nach einer Neuformierung in Los Angeles spielte die Band weiter mit Tim Hellman am Bass, Dan Rincon und Paul Quattrone an den Drums sowie später Tomas Dolas an den Keyboards, was ihren Konzerten eine dichte, stark rhythmische Dynamik verlieh. Orc (2017), Smote Reverser (2018), Face Stabber (2019), Protean Threat (2020), A Foul Form (2022), Intercepted Message (2023) und Sorcs 80 (2024) zeigen ein Repertoire, das zwischen kompakten Formen, langen psychedelischen Exkursionen und Hardcore-Ausbrüchen wechselt.
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