The Drifters

The Drifters wurden 1953 in New York um Clyde McPhatter gegründet und standen zunächst im Zeichen des vokalen Rhythm and Blues und Doo-Wop, bevor sie ihr Spektrum auf Soul und orchestrierten Pop erweiterten. Die Geschichte der Band ist von ständigen Personalwechseln geprägt: Nach der Anfangsphase unter McPhatter übernahm Ende der 1950er Jahre eine neue Formation aus den Five Crowns mit Ben E. King, woraufhin Charlie Thomas, Rudy Lewis und Johnny Moore nacheinander zentrale Rollen einnahmen. Diese Abfolge unterschiedlicher Line-ups erklärt teilweise die Vielfalt ihres Repertoires, das sich von stark gospelgeprägtem R&B zu ausgearbeiteteren Stücken wandelte, die unter anderem von Jerry Leiber und Mike Stoller produziert wurden. The Drifters nahmen mehrere Titel auf, die zu Wegmarken der amerikanischen Pop- und Soulmusik geworden sind, darunter There Goes My Baby, Save the Last Dance for Me, Up on the Roof und Under the Boardwalk. Ab den 1970er-Jahren setzten The Drifters ihren Weg mit weiteren Besetzungen fort und erlebten im Vereinigten Königreich eine Wiederbelebung, wo die Gruppe dauerhaft Fuß fasste. Der Name The Drifters wurde seither von mehreren Versionen geführt, die mit dieser komplexen Geschichte verbunden sind – zwischen afroamerikanischem Vokal­erbe, Tourpraxis und Streitigkeiten um Namensrechte.

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Mai 24