The Dillinger Escape Plan

Gegründet Ende der 1990er Jahre in Morris Plains, New Jersey, entwickelte The Dillinger Escape Plan einen extremen Hardcore-/Metal-Ansatz, geprägt von gebrochenen Rhythmen, abrupten Tempowechseln und dissonanten Harmonien, die häufig dem Mathcore zugeordnet werden. Zunächst getragen von der Stimme Dimitri Minakakis, ab 2001 von Greg Puciato, bildete das Ensemble seinen Kern um den Gitarristen Ben Weinman und eine oft wechselnde Rhythmussektion, unter anderem mit Chris Pennie und später Billy Rymer am Schlagzeug. Nach erster Anerkennung in der Untergrundszene durch die EP Under the Running Board (1998) veröffentlichte die Band 1999 Calculating Infinity, ein Album, das die Grundlagen ihres dichten, fragmentierten Songwritings legte. Die Zusammenarbeit mit Mike Patton auf dem EP Irony Is a Dead Scene (2002) öffnete den Raum für deutlichere Ausflüge in dekonstruierten Pop, Jazz und elektronische Elemente, die auf Miss Machine (2004) und Ire Works (2007) fortgeführt wurden. Die folgenden Alben Option Paralysis (2010) und One of Us Is the Killer (2013) verfeinerten diese Mischung aus Brutalität und melodischeren Passagen, geprägt von zersplitterten Strukturen und ständiger Spannung. Mit Dissociation (2016) zog The Dillinger Escape Plan ein Schlussstrich unter seine Laufbahn und beendete 2017 seine Aktivitäten nach einer Abschiedstournee, die fast zwanzig Jahre intensiven Live-Betriebs abschloss.

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