Static-X

Gegründet in Los Angeles 1994 um Wayne Static und den Schlagzeuger Ken Jay, bewegt sich Static‑X an der Schnittstelle von Industrial Metal, Nu Metal und einer mechanischeren Auffassung von Groove, genährt von elektronischen Elementen und trockenen Rhythmen, die die Band selbst als „evil disco“ bezeichnete. Das Quartett machte Ende der 1990er Jahre mit Wisconsin Death Trip (1999) auf sich aufmerksam und legte anschließend Machine (2001), Shadow Zone (2003), Start a War (2005), Cannibal (2007) und Cult of Static (2009) nach, während es auf den großen US‑Metal‑Bühnen, unter anderem beim Ozzfest, spielte. Über diese Alben hinweg bewahrte Static‑X eine Grundlage aus synkopierten Riffs, marschartigen Tempi und direkteren Refrains, wobei Shadow Zone eine deutliche Entwicklung hin zu melodischerem Songwriting zeigt. Die Bandgeschichte ist von mehreren Besetzungswechseln geprägt, obwohl Wayne Static lange das Zentrum blieb, zusammen mit Tony Campos, Koichi Fukuda und je nach Phase Ken Jay oder Nick Oshiro. Nach einer Pause, einer kurzzeitigen Reunion unter der Leitung von Wayne Static und dessen Tod 2014, nahm Static‑X 2018 mit Campos, Fukuda und Jay die Arbeit wieder auf, auf Bühne und Platte begleitet von Xer0. Diese neue Phase führte zu Project: Regeneration Vol. 1 (2020) und Project: Regeneration Vol. 2 (2024), die teilweise aus von Wayne Static hinterlassenen Gesangsaufnahmen entstanden.

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Juni 16
Juni 15