The Dandy Warhols
Geboren in Portland, Oregon, formierten sich The Dandy Warhols 1994 um Courtney Taylor-Taylor, Peter Holmström, Zia McCabe und ab Ende der 1990er Brent DeBoer. Die Band gehörte zunächst zur amerikanischen Alternative-Rock-Szene mit einem Sound, der Garage-Rock, psychedelische Popmusik, Shoegaze und Power-Pop-Melodien vereint, bevor sie deutlichere elektronische Texturen und eine synthetischere Songschreibweise integrierte. Nach Dandys Rule OK? (1995) verfeinerten The Dandy Warhols ihre Formel auf ...The Dandy Warhols Come Down (1997) und erreichten ein größeres Publikum mit Thirteen Tales from Urban Bohemia (2000), einem Album, das nervöse Riffs, psychedelische Stimmungen und schrägen Pop vereint. Welcome to the Monkey House (2003) markierte eine Hinwendung zu Electro und New Wave, während die folgenden Alben – darunter Odditorium or Warlords of Mars (2005), ...Earth to The Dandy Warhols... (2008), This Machine (2012), Distortland (2016), Why You So Crazy (2019) und Rockmaker (2024) – einen flexiblen Weg zwischen nebligem Rock, melodischem Songwriting und trockeneren Experimenten zeigen. Verbunden mit der alternativen Szene der 1990er und regelmäßig auf Konzert- und Festivalbühnen vertreten, wurde die Laufbahn von The Dandy Warhols zudem im Dokumentarfilm Dig! festgehalten, der ihre Verbindungen und Reibungen mit The Brian Jonestown Massacre beleuchtet.
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