Spiritual Front
Gegründet in Rom Ende der 1990er Jahre, ist Spiritual Front ein italienisches Neofolk‑Projekt rund um Sänger und Gitarrist Simone Salvatori, dessen Besetzung sich bei Touren und Aufnahmen verändert. Die Band kennzeichnet eine Ästhetik, die als „nihilist suicide pop“ bezeichnet wird, in der dunkle, akustikgitarrengetragene Balladen auf Einflüsse aus Post‑Punk, orchestraler Popmusik und Cabaret stoßen. Nach einigen zunächst wenig bekannten Aufnahmen wurde die Ausrichtung mit Armageddon Gigolo (2006) klarer, das eine Mischung aus intimen Songs und filmischen Referenzen etablierte, gefolgt von Rotten Roma Casino (2010), das stärkere urbane und dekadente Atmosphären zeigt. Die Zusammenarbeit mit dem Komponisten Stefano Puri auf Black Hearts in Black Suits (2013) betonte die langsamere, stärker mit Streichern arbeitende Seite von Spiritual Front, während Amour Braque (2016), das Coveralbum The Queen Is Not Dead (2019) und Fosca (2021) das Interesse der Gruppe an mehrdeutigen Liebesgeschichten bestätigten — zwischen desillusioniertem Romantizismus, Anspielungen auf Popkultur und dem Erbe des europäischen Dark Folk, sowohl auf der Bühne als auch im Studio.
kommende Veranstaltungen
Keine kommenden Veranstaltungen
vergangene Veranstaltungen 2
| Apr. 3 |
|
| März 21 |
|