Sparta
Sparta wurde 2001 in El Paso, Texas, im Gefolge der Auflösung von At the Drive-In gegründet. Zunächst vereinte die Band Jim Ward, Paul Hinojos und Tony Hajjar sowie kurz darauf den Bassisten Matt Miller. Das Projekt entfernte sich von der aggressivsten Spannung ihrer früheren Gruppe, um eine alternative Rockrichtung mit post-hardcore-Einflüssen zu entwickeln, die durch kantige Gitarren, eine ausgeprägtere Melodik und ein Songwriting, das auch Elemente des Art Punk aufnimmt, gekennzeichnet ist. Sparta veröffentlichte 2002 die EP Austere sowie die Alben Wiretap Scars (2002), Porcelain (2004) und Threes (2006). In dieser Zeit tourte die Band durch Nordamerika und Europa und spielte auch als Vorgruppe für Pearl Jam und Incubus. Nach mehreren Besetzungswechseln — darunter der Weggang von Paul Hinojos und die Ankunft von Keeley Davis — legte Sparta 2008 eine Pause ein, kehrte kurz zwischen 2011 und 2013 zurück und formierte sich ab 2017 um Jim Ward und Matt Miller neu. Diese Phase brachte Trust the River (2020) und Sparta (2022) hervor, zunächst als Duo, bevor der Schlagzeuger Neil Hennessy hinzukam. Im Verlauf dieser Stationen hat Sparta eine Identität bewahrt, die durch ein Gleichgewicht aus nervöser Energie, düsteren Refrains und offeneneren Gitarren-Texturen als zu Beginn geprägt ist.