Soul Asylum
Gegründet in Minneapolis 1981 unter dem Namen Loud Fast Rules und 1983 in Soul Asylum umbenannt, war die Band zunächst Teil der unabhängigen Szene der Twin Cities, mit einer Mischung aus rauem Punkrock, Alternative Rock, melodischer Power-Pop und Anklängen an Country-Rock. Um Dave Pirner, Dan Murphy und Karl Mueller machte sich Soul Asylum durch häufige Auftritte in der lokalen Szene, insbesondere im First Avenue, einen Namen und veröffentlichte bei Twin/Tone Say What You Will... (1984), Made to Be Broken (1986) und While You Were Out (1986). Der Wechsel zu A&M mit Hang Time (1988) und And the Horse They Rode In On (1990) erweiterte das Songwriting, ohne die Nervosität der Anfangszeit zu tilgen. Der Durchbruch gelang mit Grave Dancers Union (1992), getragen von „Runaway Train“, das der Band einen Grammy einbrachte; das Video, das vermisste Kinder thematisierte, prägte die 1990er Jahre nachhaltig. Soul Asylum setzte mit Let Your Dim Light Shine (1995) und Candy from a Stranger (1998) nach, bevor eine unregelmäßigere Phase mit mehreren Besetzungswechseln und dem Tod des Bassisten Karl Mueller 2005 folgte. Mit The Silver Lining (2006), Delayed Reaction (2012), Change of Fortune (2016), Hurry Up and Wait (2020) und Slowly but Shirley (2024) kehrten sie zurück. Bis heute wird Soul Asylum von Dave Pirner angeführt, inzwischen zusammen mit Michael Bland, Ryan Smith und Jeremy Tappero.
kommende Veranstaltungen 2
Soul Asylum w/ guests The Props
- Do., August 27
- The Park Theatre Kanada
- Soul Asylum, The Props