Söhne Mannheims
Gegründet in Mannheim im Jahr 1995, entstand Söhne Mannheims in einer deutschen Szene, in der sich Pop, Soul, R&B, Hip-Hop und Gospel begegnen, mit deutschsprachigem Songwriting, das auf Vokalharmonien und kollektive Arrangements ausgerichtet ist. Das Projekt formierte sich um mehrere Musiker und Sänger, darunter Xavier Naidoo, Michael Herberger, Ingo Landeck, Claus Eisenmann und Billy Davis, und fungierte von Beginn an eher als flexibles Kollektiv denn als feste Band. Söhne Mannheims trat an der Schwelle zum neuen Jahrtausend mit Zion (2000) hervor und legte nach mit Noiz (2004), dem Livealbum Power of the Sound (2005), dem akustischen Album Wettsingen in Schwetzingen (2008) sowie Iz On (2009), Barrikaden von Eden (2011), ElyZion (2014) und MannHeim (2017). Ihr Repertoire verbindet Soul-Pop-Stücke, Rap, Balladen und Songs mit ausgeprägter urbaner Rhythmik in einer Ästhetik zeitgenössischen Chorgesangs, getragen von mehreren Solostimmen. Nach dem Austritt von Xavier Naidoo 2017 und weiteren Besetzungswechseln setzte Söhne Mannheims seine Tätigkeit in einer neuen Zusammensetzung fort, angeführt unter anderem von Dominic Sanz, Michael Klimas, Karim Amun, Giuseppe Porrello und Metaphysics. Diese Phase mündete im Studioalbum Kompass, erschienen 2023, sowie in unterschiedlichen Bühnenformaten zwischen der kompletten Kollektivbesetzung und einer kompakteren Piano-Formation.