Sleeping At Last

Sleeping At Last, das Musikprojekt des Komponisten und Sängers Ryan O’Neal, entstand Ende der 1990er Jahre in Wheaton, einem Vorort von Chicago in den USA. Zunächst als Rocktrio mit Chad O’Neal am Schlagzeug und Dan Perdue am Bass aktiv, etablierte sich die Band auf der lokalen Independent‑Szene, bevor sie Anfang der 2000er bei einem Major‑Label unterschrieb – eine Phase, die vom Album Ghosts (2003) geprägt war. Nach der Rückkehr zur Unabhängigkeit und den Alben Keep No Score (2006) und Storyboards (2009) rückte das Projekt um Ryan O’Neal allein in den Mittelpunkt; er behielt den Namen Sleeping At Last bei und entwickelte eine intimere Schreibweise zwischen Indie‑Folk, orchestraler Popmusik und Ambient‑Texturen. Die Kompositionen wurden anschließend in thematische Zyklen gegliedert, etwa die monatlich veröffentlichte Reihe Yearbook (2010–2011) sowie die Konzeptalben Atlas: Year One (2014) und Atlas: Year Two (2019), inspiriert von Astronomie, Psychologie und Natur. Die häufig um Klavier, Streicher und feinsinnige Arrangements gebauten Songs werden regelmäßig mit Musik für Filme, Serien und Trailer in Verbindung gebracht.

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