Slaughter
Ende der 1980er Jahre in Las Vegas, Nevada, gegründet, entstand Slaughter aus dem Zusammentreffen von Sänger und Gitarrist Mark Slaughter mit dem Bassisten Dana Strum nach ihrer gemeinsamen Zeit bei Vinnie Vincent Invasion. Eingebettet in die Strömungen des Glam Metal und des melodischen Hardrock entwickelte die Band einen Sound, der von Mark Slaughters hoher Stimme, präsenten Gitarren und radiotauglichen, FM-orientierten Refrains geprägt ist. Die erste Phase war geprägt von den Studioalben Stick It to Ya (1990) und The Wild Life (1992), die Slaughter auf der amerikanischen Hardrock‑Szene etablierten, gefolgt von einer Periode, die durch Marktveränderungen im Rockgeschäft gekennzeichnet war: Fear No Evil (1995) und Revolution (1997), auf denen die Band stellenweise härter auftrat, dabei aber ihr melodisches Fundament bewahrte. Der Tod des Gitarristen Tim Kelly 1998 führte zu einer Neuorganisation um Mark Slaughter, Dana Strum und den Gitarristen Jeff Blando, die sich mit Back to Reality (1999) manifestierte. Neben Live‑ und Compilation‑Veröffentlichungen hielt sich Slaughter vor allem durch intensive Bühnentätigkeit, mit Auftritten auf Touren und Festivals für Hard Rock und Glam Metal der 1980er/1990er Jahre, und verteidigt dieses Repertoire weiterhin in den USA und international.
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