Ten Years After

Seit Ende der 1960er Jahre zählt Ten Years After zur britischen Bluesrock-Welle. Die Band wurde in England um den Gitarristen und Sänger Alvin Lee, den Bassisten Leo Lyons, den Schlagzeuger Ric Lee und den Keyboarder Chick Churchill gegründet. Zunächst machte sich die Gruppe in der Londoner Clubszene einen Namen und nahm 1967 ihr erstes selbstbetiteltes Album auf, das elektrischen Blues, treibenden Boogie und psychedelischen Rock vereinte. International bekannt wurden sie durch Festivalauftritte, vor allem bei Woodstock 1969, wo "I’m Going Home" durch sehr schnelles Gitarrenspiel und lange Improvisationen auffiel. Die Diskografie wuchs schnell mit Stonedhenge und Ssssh (1969), Cricklewood Green und Watt (1970) sowie A Space in Time (1971), das mit "I’d Love to Change the World" eine melodischere Seite einführte; es folgten Rock & Roll Music to the World (1972), das Livealbum Recorded Live (1973) und Positive Vibrations (1974), bevor die Band Mitte der 1970er Jahre inaktiv wurde. Ende der 1980er Jahre formierte sich Ten Years After wieder und veröffentlichte 1989 About Time; ab den frühen 2000er-Jahren war die Band — nun ohne Alvin Lee — wieder regelmäßiger aktiv, mit neuen Sänger-Gitarristen wie Joe Gooch und später Marcus Bonfanti an der Seite von Ric Lee und Chick Churchill. Musikalisch blieb die Band eine Mischung aus Bluesrock, Hardrock und Boogie und tourt weiterhin vor allem durch Europa, häufig auf Festivals für klassische Rock- und Bluesmusik.

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Ten Years After
Konzert

Ten Years After

January Blues Festival: Ten Years After
Konzert

January Blues Festival: Ten Years After

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