Sinne Eeg
Auf der dänischen und internationalen Jazzszene aktiv, hat Sinne Eeg seit Anfang der 2000er Jahre einen Werdegang entwickelt, der sich auf Gesang und Kompositionen im Schnittfeld von Swing und nordischer Sensibilität konzentriert. 1977 in Lemvig, Dänemark, geboren und in Kopenhagen ansässig, studierte sie am Konservatorium für rhythmische Musik in Aarhus, bevor sie in skandinavischen Clubs und auf Festivals Aufmerksamkeit erregte. Ihr erstes Album, schlicht “Sinne Eeg” (2003), wurde von “Waiting for Dawn” (2007) und “Remembering You” (2008) gefolgt und etablierte ein Repertoire aus Standards und eigenen Stücken. Mit “Don’t Be So Blue” (2010), “The Beauty of Sadness” (2011) und “Face the Music” (2014) verfeinerte Eeg einen modernen Vocal-Jazz-Stil, geprägt von sehr artikulierter Phrasierung, regelmäßigem Scatgesang und Balladen mit Harmonien nahe am Bebop und Cool Jazz. Das Duo mit dem Kontrabassisten Thomas Fonnesbæk auf “Eeg-Fonnesbæk” (2015), das Album “Dreams” (2017) und die Zusammenarbeit mit dem Danish Radio Big Band auf “We’ve Just Begun” (2019) spiegeln das ständige Wechselspiel zwischen intim besetzten Formationen und großen Ensembles wider, das sie auf Tourneen in Europa, den USA und Asien fortsetzt.
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| Feb. 9, 2018 |
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