Take That
Take That, 1990 in Manchester gegründet, machte sich zunächst mit einer Popmusik bemerkbar, die stark von Dance-Pop, New-Jack-Swing und souligen Balladen geprägt war, bevor die Band ihr Songwriting in Richtung erwachsenere Pop-Rock-Klänge und zeitweise Electropop erweiterte. Die erste Besetzung bestand aus Gary Barlow, Mark Owen, Howard Donald, Jason Orange und Robbie Williams, wobei Gary Barlow im Mittelpunkt der Komposition stand. Zu dieser Phase gehören die Alben Take That & Party (1992), Everything Changes (1993) und Nobody Else (1995); anschließend verließ Robbie Williams die Gruppe, die sich 1996 auflöste. Die Rückkehr von Take That Mitte der 2000er Jahre erfolgte zunächst als Quartett mit Beautiful World (2006) und The Circus (2008) in einem größeren, für Arenen und Stadien in Großbritannien und Europa ausgelegten Stil. Robbie Williams stieß später wieder zur Band für Progress (2010), das einzige Studioalbum der vollständigen Originalbesetzung nach der Wiedervereinigung. Nach Jason Oranges Ausscheiden im Jahr 2014 setzt Take That seinen Weg als Trio mit Gary Barlow, Mark Owen und Howard Donald fort, unter anderem mit III (2014), Wonderland (2017) und This Life (2023). Im Verlauf der Jahrzehnte wechselte die Band zwischen Balladen, rhythmischen Pop-Singles und punktuellen Kollaborationen, behielt dabei aber stets eine Identität, die auf melodischem Songwriting und gemeinsamem vokalem Können beruht.