Taj Mahal

Taj Mahal, geboren 1942 in Harlem als Henry Saint Clair Fredericks Jr., wuchs in Springfield, Massachusetts, in einem familiären Umfeld auf, das von Gospel, Jazz sowie karibischen und südlichen US‑Wurzeln geprägt war. Als Sänger, Songwriter und Multiinstrumentalist machte er sich in den 1960er‑Jahren auf der Folk‑ und Blues‑Szene der Westküste einen Namen, zuerst mit der Gruppe Rising Sons neben Ry Cooder, später mit einer Solokarriere bei Columbia. Seine frühen Alben wie „Taj Mahal“ (1968), „The Natch’l Blues“ (1968) und „Giant Step/De Ole Folks at Home“ (1969) legten das Fundament für einen akustischen und elektrischen Blues, durchdrungen von Folk, Rhythm and Blues und afroamerikanischen ländlichen Traditionen. In den 1970er‑Jahren erweiterte er mit Platten wie „Recycling The Blues & Other Related Stuff“ (1972) und „Mo’ Roots“ (1974) sein Spektrum hin zu karibischen, afrikanischen und hawaiianischen Klängen und erforschte die Verbindungen zwischen Blues, Calypso, Reggae, Highlife und pazifischer Inselmusik. Phasenweise in Kalifornien und später auf Hawaii ansässig, arbeitete Taj Mahal mit Musikern aus verschiedenen amerikanischen und afrikanischen Szenen zusammen und trat auf internationalen Festivalbühnen auf. Spätere Projekte wie „Maestro“ (2008), das gemeinsame Album „TajMo“ mit Keb’ Mo’ (2017) oder „Savoy“ (2023) setzen diese Vermischung von Blues, Jazz, tradiertem Swing und afroamerikanischer Volksmusik fort und machen Taj Mahal zu einer zentralen Figur der Roots‑Musik und ihrer transatlantischen Verbreitung.

kommende Veranstaltungen 3

Mariposa Folk Festival
Konzert

Mariposa Folk Festival

  • Sa., Juli 4
  • Tudhope Park.
  • Leith Ross, The Longest Johns, Taj Mahal, The Barr Brothers, Great Lake Swimmers, Yukon Blonde, Sarah Harmer

vergangene Veranstaltungen 1