Taïro
Aus der Pariser Reggae-Szene hervorgegangen, hat Taïro einen eigenständigen Weg zwischen Chanson und Sound-System-Kultur eingeschlagen. 1978 in Paris als Ismaël Jolé-Ménébhi geboren, war er zunächst im Kino in Mehdi Charefs Film Le Thé au harem d’Archimède zu sehen, bevor er sich Mitte der 1990er-Jahre der Musik zuwandte, mit zahlreichen Beiträgen auf Mixtapes und innerhalb der französischen Dancehall-Szene. Schritt für Schritt etablierte sich Taïro, auf Französisch, als Songwriter und Interpret eines Reggae, der von Rub-a-Dub, Dancehall und Urban Pop geprägt ist, mit Texten über Liebesbeziehungen, den Alltag und gesellschaftliche Fragen. Sein Debütalbum, Chœurs et âme, erschien 2009, gefolgt von Ainsi soit-il (2013) und Reggae Français (2016), was seine Verankerung in der frankophonen Reggae-Landschaft festigte. Parallel dazu arbeitet Taïro vielfach mit Künstlern aus Reggae und Rap zusammen und tritt regelmäßig gemeinsam mit einer Band auf französischen und europäischen Bühnen auf - von Clubs über Konzertsäle bis hin zu Festivals - und bewahrt dabei eine enge Verbindung zur Sound-System-Ästhetik, die sein Schreiben und seine Interpretation geprägt hat.
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