Tagada Jones

Gegründet Anfang der 1990er Jahre in Rennes im Westen Frankreichs, stellt sich die Punkgruppe Tagada Jones in die Kontinuität der lokalen Alternativszene und entwickelt einen Sound zwischen frankophonem Hardcore-Punk, Metal und industriellen Einflüssen. Um den Sänger und Gitarristen Niko herum formiert, strukturierte sich die Band als Quartett und setzte sich nach und nach in unabhängigen Clubs und Squats durch, bevor sie in Programme von Rock- und Metal-Festivals in Frankreich und Europa aufgenommen wurde. Nach mehreren Demos legte das Debütalbum «Plus de bruit» (1998) die Basis für einen direkten und schnellen Stil, der mit «Virus» (2000) und «Manipulé» (2003) fortgeführt wurde und die Crossover-Aspekte sowie die engagierten Texte betonte. «L’Envers du décor» (2006) und «Les Compteurs à zéro» (2008) bestärkten eine Songwriterarbeit, die sich auf soziale und politische Themen konzentriert, getragen von skandierten Refrains und metallischen Riffs. In der folgenden Phase setzten «Descente aux enfers» (2011), «Dissident» (2014), «La peste et le choléra» (2017) und «À feu et à sang» (2020) diese Ästhetik fort, indem sie Hardcore-Energie, Metal-Strukturen und Anklänge an Industrial-Rock kombinierten, während sie weiterhin französischsprachige Texte über zeitgenössische Spannungen und Machtkritik präsentierten und Tagada Jones dauerhaft in der frankophonen Punk-Szene verankerten.

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Tagada Jones
Konzert

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Tagada Jones, Les Tambours du Bronx
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Tagada Jones, Les Tambours du Bronx

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vom Apr. 3 bis Apr. 5
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Okt. 23, 2025
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