Sheryl Crow
1962 in Kennett, Missouri geboren, entwickelte Sheryl Crow schon früh eine Vorliebe für Rock, Pop und Country, bevor sie nach Los Angeles zog und als Backgroundsängerin arbeitete, unter anderem auf Michael Jacksons Bad-Tour Ende der 1980er Jahre. Danach startete sie eine Solokarriere und setzte sich Mitte der 1990er mit dem Album Tuesday Night Music Club (1993) durch, gefolgt von Sheryl Crow (1996) und The Globe Sessions (1998), in denen sich eine Mischung aus amerikanischem Rock, Pop mit eingängigen Refrains sowie folk- und bluesartige Einsprengsel herausbildet. Im Verlauf der 2000er Jahre führten Alben wie C’mon, C’mon (2002), Wildflower (2005), Detours (2008) und 100 Miles from Memphis (2010) diese gitarren- und harmoniefokussierte Liederschreibweise fort, während Crow zahlreiche Studio- und Bühnenkooperationen mit Künstlern aus Rock, Country und Soul einging. Teils in Nashville ansässig, verstärkte sie später die Country- und Americana-Note auf Feels Like Home (2013) und kehrte anschließend zu einem offeneren Format auf Be Myself (2017), Threads (2019) und Evolution (2024) zurück, in denen sie introspektive Songs, gesellschaftliche Anliegen und permanente Bezüge zur amerikanischen Populärmusik verbindet.
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