Super Furry Animals

1993 in Cardiff gegründet, zählen Super Furry Animals zur walisischen Szene der 1990er Jahre als Quintett um Gruff Rhys, Huw Bunford, Guto Pryce, Cian Ciaran und Dafydd Ieuan, nachdem Rhys Ifans anfangs kurzzeitig als Sänger fungiert hatte. Die Band entwickelte früh einen Stil, der Alternative Rock, Indie, Power Pop, Psychedelik, Electronica und popexperimentelle Elemente verbindet und dabei frei zwischen Walisisch und Englisch wechselt. Nach den walisischsprachigen EPs von 1995 erlangte die Gruppe breitere Bekanntheit mit Fuzzy Logic (1996) und Radiator (1997), bevor sie ihr Spektrum mit Guerrilla (1999) und Mwng (2000), einem komplett walisischsprachigen Album, weiter ausdehnte. Die weitere Diskographie bestätigt diese Vorliebe für ständige Veränderung, von Rings Around the World (2001) über Phantom Power (2003), Love Kraft (2005) und Hey Venus! (2007) bis Dark Days/Light Years (2009), auf dem u. a. Paul McCartney und später Nick McCarthy zu Gast sind. Super Furry Animals pflegten lange ein sehr melodisches Popformat, integrierten dabei aber auch Klangcollagen, elektronische Rhythmen, Gesangsharmonien und teils härtere Ausflüge. Nach einer 2010 begonnenen Pause formierte sich die Band zwischendurch 2015–2016 neu und kündigte 2026 eine weitere Rückkehr auf die Bühne an.

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