Sun Kil Moon

2002 in San Francisco von Mark Kozelek nach dem Ende von Red House Painters ins Leben gerufen, setzte Sun Kil Moon zunächst eine Songschreibe fort, die vom Slowcore und Folkrock geprägt ist, mit langsamen, kargen und sehr erzählerischen Stücken. Das Projekt ist nach dem südkoreanischen Boxer Sung-Kil Moon benannt und machte sich bereits mit Ghosts of the Great Highway (2003) einen Namen, dann mit Tiny Cities (2005), einem Album mit Coverversionen von Modest Mouse, und April (2008). Im Laufe der Jahre entwickelte Sun Kil Moon sein Format hin zu einem akustischeren, direkteren Ausdruck, sichtbar auf Admiral Fell Promises (2010), und weiter zu einer Art gesprochen-gesungener Chronik, in der Alltagsleben, Erinnerung und autobiografische Details stärker in den Vordergrund treten, insbesondere auf Among the Leaves (2012) und Benji (2014). Diese Ausrichtung setzte sich auf Universal Themes (2015) und Common as Light and Love Are Red Valleys of Blood (2017) fort, mit Stücken, die freier konstruiert sind. Sun Kil Moon bewegt sich seither zwischen Indie-, Folk- und Alternative-Szenen, solo oder mit Musikern, und ging auch gelegentliche Kollaborationen ein, unter anderem mit Jesu.

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