Seefeel
Gegründet in London Anfang der 1990er um Mark Clifford, Sarah Peacock, Justin Fletcher und Daren Seymour, entwickelte Seefeel zunächst eine rockige Grundlage, bevor die Band zu einem Stil wechselte, in dem bearbeitete Gitarren, Loops, Ambient-Texturen und technoähnliche Rhythmen mit dem Erbe von Shoegaze und Dream Pop verschmelzen. Seefeel trat 1993 mit der EP More Like Space hervor, gefolgt vom Album Quique, das im selben Jahr bei Too Pure erschien und diese schwebende, repetitive und stark texturierte Ästhetik festlegte. Es folgten Plainsong, Pure, Impure und Time to Find Me – zwei Remixes stammen von Aphex Twin – und später der Wechsel zum Label Warp, das unter anderem Starethrough (1994) und das abstraktere, elektronischere Succour (1995) veröffentlichte. 1996 erschien (CH-VOX) auf Rephlex in einer noch reduzierteren, immersiven Richtung. Danach legte die Band eine lange Pause ein, in der einige Mitglieder andere Projekte wie Scala oder Disjecta verfolgten. Ende der 2000er Jahre von Mark Clifford und Sarah Peacock mit Shigeru Ishihara und Iida Kazuhisa wiederbelebt, kehrte Seefeel auf die Bühne zurück, spielte erneut für Warp und veröffentlichte 2010 die EP Faults sowie 2011 das Album Seefeel. 2024 setzte die Band diese Entwicklung mit Everything Squared und anschließend Squared Roots fort, ebenfalls bei Warp.
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