Stevie Wonder

Geboren in Saginaw, Michigan und in Detroit aufgewachsen, setzt sich Stevie Wonder, mit bürgerlichem Namen Stevland Hardaway Morris, schon früh in die Geschichte der amerikanischen Soul-Musik, nachdem er Anfang der 1960er Jahre bei Motown unter dem Namen Little Stevie Wonder unterzeichnet hatte. Sänger, Songwriter und Multiinstrumentalist, entwickelt er eine musikalische Sprache, die Soul, R&B, Pop, Funk und Gospel vermischt, mit einem geprägten Sinn für Harmonien, Tastaturen und Rhythmus. Nach frühen Erfolgen, geprägt durch den Hit Fingertips im Jahr 1963, weitet Stevie Wonder allmählich seine künstlerische Autonomie aus und verändert sein Schreiben zum Übergang der 1970er Jahre. Diese Periode umfasst mehrere Referenzalben, darunter Music of My Mind und Talking Book (1972), Innervisions (1973), Fulfillingness’ First Finale (1974) und Songs in the Key of Life (1976). Sein Ansatz wird dort persönlicher, auch politischer, während er eine starke melodische Dimension bewahrt. In den 1980ern bleibt Stevie Wonder präsent mit Hotter than July (1980), dem Soundtrack zu The Woman in Red (1984) und In Square Circle (1985), während er zahlreiche Kooperationen mit Paul McCartney, Michael Jackson, Dionne Warwick oder Elton John pflegt. Immer noch aktiv auf Bühne und im Studio hat Stevie Wonder auch A Time to Love (2005) veröffentlicht und neuere Titel, wodurch eine Reise fortgeführt wird, die die Motown-Tradition mit einer modernen, fließenden Soul verbindet, die sich mehreren Registern öffnet.

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vom Aug. 23, 2018 bis Aug. 24, 2018